Sommerkonzert 2024 – Visionen-Illusionen
Drei Auftritte, viel Begeisterung
In diesem Jahr haben wir unser traditionelles Sommerkonzert gleich drei Mal aufgeführt. Die Premiere fand am 16. Juni in Buckenhof statt – und zeigte einen Chor, der weiter gewachsen ist und sich zunehmend an anspruchsvolle Werke vor allem aus der Rock- und Popmusik heranwagt.
Der Hallerhofsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum reagierte mit begeistertem Applaus – und zeigte seine Anerkennung auch an den Spendenkörbchen. Besonders gefreut hat sich unsere Vorsitzende Gudrun Firgau, dass das Konzert auch von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft besucht wurde, darunter die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich und Buckenhofs Bürgermeisterin Astrid Kaiser.
Visionen – Illusionen
Unter dem Motto „Visionen – Illusionen“ hatte Chorleiter Ingo Behrens ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Die musikalische Reise führte von der Romantik bis zum Rock-Pop – von Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu John Lennon. Dabei ging es sowohl um zwischenmenschliche Themen als auch um gesellschaftliche Visionen.
Die Moderation übernahm – wie schon vor zwei Jahren – Lydia Wagener. Sie führte das Publikum durch die vier Themenblöcke des Abends:
Romantik: Sehnsucht nach Harmonie und Einssein mit der Natur
Visionen: Träume von einer gerechten und friedlichen Welt
Beziehungen: Gelingen und Scheitern menschlicher Nähe
Liebe: Der emotionale Abschluss des Konzerts
A cappella – mit einem besonderen Highlight
Alle Stücke wurden a-cappella, also ohne Instrumentalbegleitung, gesungen. Ein besonderer Moment war das Lied Moon River aus dem Film Breakfast at Tiffany’s, das dort von Audrey Hepburn berühmt gemacht wurde.
Für dieses Stück trat ein eigens gebildetes achtköpfiges Ensemble aus besonders erfahrenen Chormitgliedern auf. In einer filigranen, jazzigen a-cappella-Bearbeitung von Carsten Gerlitz entstand ein sehr dichter, intimer Klang – ein Moment, der vielen im Publikum spürbar unter die Haut ging.

